Über 100 Jahre Mondamin
Geschenk der Götter für die Küche
Vegan, glutenfrei und allergenarm – das ließe sich in heutigen Zeiten in der Küche durchaus als Geschenk der Götter bezeichnen. Was ein wenig legendär klingt, existiert jedoch bereits ganz real seit über 100 Jahren: Mondamin, reine Maisstärke. Dabei handelt es sich beileibe nicht um ein hochkompliziertes, aufwendig herzustellendes und damit kaum erschwingliches Produkt, ganz im Gegenteil. Mondamin ist einfach in der Handhabung, ausgesprochen vielseitig und kaum teuer zu nennen: An seinem Ursprung stand ein großzügiger und umsichtiger Gott! Nun gut, findige Marketingspezialisten waren hier nicht unbeteiligt, doch die Tatsache, dass Mondamin bis heute (oder gerade heute!) aus der Küche kaum wegzudenken ist, gibt ihnen recht. Sowohl für Profis als auch am privaten, heimischen Herd erfüllt Mondamin viele Aufgaben auf gänzlich unkomplizierte und nahezu perfekte Weise.
Geschichte und Legende von Mondamin
Seine 180-jährige Geschichte geht gewissermaßen bis auf Christoph Kolumbus zurück. Er sorgte mit seinen Entdeckungsfahrten für die Erweiterung des europäischen Pflanzenrepertoires, und 1539 beschreibt Hieronymus Bock, einer der deutschen Väter der Botanik, den Mais in seinem „Neuen Kräuterbuch“. Wie so viele andere Pflanzen hat der Neuankömmling anfangs einige Mühe, sich auf den Äckern und Speisezetteln des europäischen Nordens durchzusetzen, und Maisstärke im Speziellen wurde lange Zeit vor allem zum Stärken von Wäsche und für andere nicht-kulinarische Zwecke verwendet.
Bis endlich John Polson von der Firma Brown & Polson in Paisley, Schottland, zusätzliches Potenzial erkannte, ein Verfahren zur Herstellung von reiner Speisestärke entwickelte und 1854 patentieren ließ – das war der Ursprung der bereits im darauffolgenden Jahr eingeführten (und 1896 eingetragenen) Marke Mondamin.
Und damit kommt der erwähnte Gott ins Spiel: Mondamin, so nannten die Anishinabe, eine der bis heute bedeutendsten Ethnien Nordamerikas, einen ihrer Götter. Mondamin war den Menschen ausgesprochen freundlich gesinnt, starb aber im Kampf gegen einen legendären Häuptling. Nach dem zweifellos aufwendigen Beerdigungsritual geschah ein Wunder: Aus seinem Körper wuchsen die ersten Maispflanzen! Die Anishinabe benannten diese neue Pflanze nach ihrem Gott; Mondamin steht für Mais, bis heute in Nord- und Mittelamerika ein Grundnahrungsmittel. In Form von Speisestärke erreichte die Gottesgabe 1896 dann auch Deutschland.
Keine 20 Jahre später wurde das Angebot zwischenzeitlich um Back- und Puddingpulver erweitert. Die 160-jährige Geschichte ist keinesfalls der Vergangenheit verhaftet, sondern ganz der Zukunft zugewandt.
Dabei baut sie auf mehr als soliden Grundlagen auf: Lange bevor andere Legenden wie Frau Antje aus Holland, bis in die Neunzigerjahre Werbefigur des niederländischen Molkereiverbandes, die Werbebühne betraten und das Maggi-Kochstudio für die kulinarische Erbauung der Nation sorgte, gab bereits in den 1950er-Jahren Frau Barbara praktische Tipps rund um Mondamin Feine Speisestärke und garantierte für das gute Gelingen der Rezepte, die auf den Packungen und in Broschüren veröffentlicht wurden. Eines davon ist längst zu den Klassikern zu zählen: der „Barbara-Kuchen“, ein unkomplizierter Zitronen-Rührkuchen in Kastenform, der durch den Anteil von Mondamin Feine Speisestärke besonders lange saftig schmeckt.
Anwendungen und Handhabung
All das ermöglicht einen extrem universellen Einsatz. Gebackenes bleibt länger frisch und saftig, wirkt lockerer und zarter. Klares bleibt beim Binden mit Mondamin klar, Glasuren sind wunderbar transparent und durchscheinend, Geliertes ist von zuverlässiger Standfestigkeit. Doch damit nicht genug, schließlich war Mondamin ein großzügiger Gott: Panaden auf Mondamin-Basis sind leicht wie Tempura, Speiseeis kristallisiert nicht aus, heiße Espuma-Schäume sind ebenso stabil wie Kartoffelmassen.
Ganz zu schweigen vom Naheliegendsten, dem Binden von Saucen und Suppen, Fruchtgrützen und Kaltschalen, Flammeris und Cremes…
Die Handhabung ist denkbar unkompliziert und das Gelingen garantiert: Zum Binden von Flüssigem Mondamin in einer kleinen Menge kalter Flüssigkeit anrühren, Suppe oder Sauce zum Kochen bringen, die angerührte Speisestärke unter Rühren dazugeben und kurz durchkochen lassen. Fertig. Keine aufwendige Technik, sondern selbstgemacht.
Beim Backen, besonders von Biskuit und Rührkuchen, aber auch Mürbeteig, Pfannkuchen oder Waffeln, einfach einen Teil Mehl durch Mondamin Feine Speisestärke ersetzen, am besten beides zusammen sieben.
Bewährte Tradition für die moderne Küche
Ein bewährtes Produkt mit sehr langer Tradition also und für die moderne Küche der Gegenwart wirklich wie geschaffen – sei es im professionellen oder im privaten Bereich. Für die heute von unzähligen verschiedenen diätetischen und gesundheitlichen Besonderheiten und Unverträglichkeiten bestimmte Küche ist Mondamin Feine Speisestärke ein praktischer Küchenhelfer, für viele geeignet, in den seltensten Fällen kontraindiziert.
Es ist vegan.
Es ist glutenfrei.
Es ist laktose-, fett- und zuckerfrei.
Darüber hinaus unterstützt das feine, griffige weiße Pulver Aromen und Texturen, ohne selbst in den geschmacklichen Vordergrund zu treten. Süßes bleibt süß, Herzhaftes würzig oder mild, salzig oder scharf. Nichts wirkt mehlig. Noch dazu kommt Mondamin ohne lange und fremd anmutende Ingredienzien-Angaben aus, weil es zu 100 % aus Maisstärke besteht; Zutatenlisten bleiben kurz und sympathisch! Trocken gelagert ist es außerdem nahezu unbegrenzt haltbar.
Marke und Produktfamilie heute
Heute ist Mondamin jedoch weit mehr als nur Feine Speisestärke: Unter der Marke gibt es mittlerweile auch praktische Produkte für die Zubereitung von Süßspeisen wie Milchreis, Grießbrei, Kaiserschmarrn und Pfannkuchen. Was alle Produkte verbindet: Mit Mondamin gelingt es garantiert immer.
Das ist modernes, solides Handwerk für gestern, heute und morgen. Göttlich.
Mondamin ist ein Markenartikel mit mehr als 100-jähriger Tradition. 1896 wurde in Deutschland Mondamin Feine Speisestärke eingeführt. 1913 folgte die Gründung der Mondamin GmbH in Berlin. Seither wurde die Marke Mondamin permanent weiter ausgebaut, zuerst durch Mondamin Feine Speisestärke und in den letzten Jahren durch leckere süße Produkte wie z.B. Grießbrei, Milchreis und die praktischen Shakerflaschen.